Unser Yaron: So fand er seinen Platz bei uns
Zwei Jahre nach dem Tod meines ersten Afghanen spielte ich mit dem Gedanken mir wieder einen zu holen. Aber da ich berufstätig bin und ein Welpe anfangs viel Aufmerksamkeit und Erziehung benötigt überlegte ich mir, ob ich nicht einen erwachsenen Afghanen nehme, der ein neues Zuhause sucht. Kurze Zeit später fand ich im Internet ein paar hübsche Afghanenrüden, die ein neues Zuhause suchten. Seltsamerweise interessierte sich die eine Vermittlung kaum dafür, dass ich einen ihrer Afghanen gerne kennen lernen wollte. Auf einen Rückruf konnte ich ewig warten.
Am 1. Oktober 2006 fuhr ich nach Holland um Wilson ab zuholen. Er machte einen recht ruhigen und gelassenen Eindruck und hatte keine Probleme mit den Rüden von Frau de Vries. Allerdings reagierte er nicht auf seinen Namen. Aber das war für mich nicht schlimm. Denn von mir bekam er einen neuen Namen: YARON. Auf der ganzen Heimfahrt lag er geduldig hinten und döste so vor sich hin. Er jaulte oder winselte überhaupt nicht.
Spät abends kamen wir an. Im Dunkeln erkundete Yaron erstmal unseren Garten bevor Saasaan dazu kam und seinen neuen Freund begrüßte. Beide verstanden sich von Anfang an ganz toll. Yaron lief im ganzen Haus umher und alles wurde erstmal gründlich untersucht und begutachtet. Bald konnten wir ihn überreden, dass es nun Zeit zum Schlafen war.
Nach ein paar Tagen Eingewöhnung habe ich nun einen lebendigen Schatten namens Yaron, der mir auf Schritt und Tritt überall hin folgt. Mit dem jungen Saluki Saasaan ist er sehr geduldig beim Spielen und auch mit den Hunden von Bekannten gab es bisher keine Probleme oder Raufereien. Mittlerweile hält er seinen Mittagsschlaf gerne auf dem Sofa, freut sich über lange Spaziergänge in der Natur, tobt mit Saasaan im Garten umher und bekommt viele Streicheleinheiten. Und endlich durfte Yaron seinen ersten Trainingslauf auf der Rennbahn in Oberhausen genießen.

Wir sind alle sehr glücklich und zufrieden mit ihm. Er ist ein ausgesprochen lieber und sanfter Rüde. Wir hoffen noch viele gemeinsame Jahre und Erlebnisse mit ihm teilen zu können.
Wir danken der Organisation “Windhunde in Not e. V.“ und deren Vorsitzenden Frau de Vries für die unkomplizierte, schnelle und reibungslose Vermittlung des Hundes und können “Windhunde in Not e. V.“ nur wärmstens weiter empfehlen.