Yaron war so schnell vermittelt, dass wir ihn nicht auf unserer Homepage vorstellen konnten (2006). Er wohnte in einem großen Rudel und seine Besitzer wollten mit ihm zum Rennen. Rennen konnte er zwar gut und schnell, aber er wollte lieber alleine rennen! Das geht meistens nicht, und so suchten seine Leute ein neues Zuhause für ihn.

Unser Yaron: So fand er seinen Platz bei uns

Zwei Jahre nach dem Tod meines ersten Afghanen spielte ich mit dem Gedanken mir wieder einen zu holen. Aber da ich berufstätig bin und ein Welpe anfangs viel Aufmerksamkeit und Erziehung benötigt überlegte ich mir, ob ich nicht einen erwachsenen Afghanen nehme, der ein neues Zuhause sucht. Kurze Zeit später fand ich im Internet ein paar hübsche Afghanenrüden, die ein neues Zuhause suchten. Seltsamerweise interessierte sich die eine Vermittlung kaum dafür, dass ich einen ihrer Afghanen gerne kennen lernen wollte. Auf einen Rückruf konnte ich ewig warten.
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Dann nahm ich mit Frau de Vries von „Windhunde in Not“ Kontakt auf. Sie würde sich melden wenn ein Afghanenrüde zu vermitteln wäre. Sie hielt ihr Wort und rief mich Ende August 2006 an. Sie habe einen 3-jährigen Afghanenrüden zu vermitteln, der in Belgien lebt. Sein Name war Wilson. Die Besitzer betreiben intensiv Rennsport und dieser Rüde rennt nicht so wie seine Besitzer es wünschen. Frau de Vries schickte uns Fotos per E-mail. Es war ein schöner Rennafghane. Nach ein paar Telefonaten entschloss ich mich Wilson abzuholen. Ich hoffte, dass er sich mit dem jungen Salukirüden Saasaan, der ebenfalls im selben Haus wohnt, verstehen würde. Meinen Afghanen musste ich in Holland bei Frau de Vries abholen, da die Besitzer in der Schweiz waren.
Am 1. Oktober 2006 fuhr ich nach Holland um Wilson ab zuholen. Er machte einen recht ruhigen und gelassenen Eindruck und hatte keine Probleme mit den Rüden von Frau de Vries. Allerdings reagierte er nicht auf seinen Namen. Aber das war für mich nicht schlimm. Denn von mir bekam er einen neuen Namen: YARON. Auf der ganzen Heimfahrt lag er geduldig hinten und döste so vor sich hin. Er jaulte oder winselte überhaupt nicht.
Spät abends kamen wir an. Im Dunkeln erkundete Yaron erstmal unseren Garten bevor Saasaan dazu kam und seinen neuen Freund begrüßte. Beide verstanden sich von Anfang an ganz toll. Yaron lief im ganzen Haus umher und alles wurde erstmal gründlich untersucht und begutachtet. Bald konnten wir ihn überreden, dass es nun Zeit zum Schlafen war.
Nach ein paar Tagen Eingewöhnung habe ich nun einen lebendigen Schatten namens Yaron, der mir auf Schritt und Tritt überall hin folgt. Mit dem jungen Saluki Saasaan ist er sehr geduldig beim Spielen und auch mit den Hunden von Bekannten gab es bisher keine Probleme oder Raufereien. Mittlerweile hält er seinen Mittagsschlaf gerne auf dem Sofa, freut sich über lange Spaziergänge in der Natur, tobt mit Saasaan im Garten umher und bekommt viele Streicheleinheiten. Und endlich durfte Yaron seinen ersten Trainingslauf auf der Rennbahn in Oberhausen genießen.
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Wir sind alle sehr glücklich und zufrieden mit ihm. Er ist ein ausgesprochen lieber und sanfter Rüde. Wir hoffen noch viele gemeinsame Jahre und Erlebnisse mit ihm teilen zu können.
Wir danken der Organisation “Windhunde in Not e. V.“ und deren Vorsitzenden Frau de Vries für die unkomplizierte, schnelle und reibungslose Vermittlung des Hundes und können “Windhunde in Not e. V.“ nur wärmstens weiter empfehlen.


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