Prinz Yanay

Zuhause finde ich es am Schönsten und genieße alle Annehmlichkeiten. Dazu gehören ausgiebiges Relaxen,

Rennen durch die Felder neben dem Fahrrad meines Vaters ist auch ganz toll, wenn es nicht gerade regnet, zu heiß, zu kalt, zu windig, zu früh oder zu spät ist. Dann ist mir eher nach einem angemessenen Spaziergang mit meiner Mutter. Dort kann ich fast immer eine meiner Freundinnen treffen. Ich laufe gerne ohne Leine und komme auch zu meinen Eltern zurück. Wenn ich aber keine Lust habe, renne ich nach Hause ohne mich auch nur einmal umzuschauen. Dort warte ich dann geduldig vor der Haustüre bis meine Eltern ebenfalls eintreffen - sie sind halt etwas langsam. Es liegt vielleicht daran, dass ihre Vorderbeine so kurz sind. Das ist wirklich schade.
Gelernt habe ich in den vergangenen zwei Jahren eine ganze Menge. Ich kann längere Zeit alleine im Haus bleiben, Betten machen, auf meine Leute aufpassen und Nachbarn besuchen. Und ich laufe mittlerweile ohne Probleme alle Treppen rauf und runter.

Ich habe mich daran gewöhnt, Essen nicht mehr selbst zu organisieren. Mittlerweile gefällt es mir, meine Mahlzeiten serviert zu bekommen. Zu schätzen weiß ich die kleinen Aufmerksamkeiten zwischendurch. Rieche ich jedoch Pralinen oder Schokolade, die mir leider niemand freiwillig serviert, erleide ich ab und zu einen Rückfall. Ich öffne dann kompliziert eingepackte Leckereien, auch wenn sie nicht gerade greifbar weggelegt wurden. In Dingen, die mir wichtig sind, bin ich sehr geschickt. Toll ist, dass meine Eltern nie schimpfen, nicht so toll, dass sie diese Leckereien immer besser verstecken.
Und jetzt noch liebe Grüße an meine vorherigen Beschützer. Ein Dankeschön an meinen Züchter, der mich nach meinem Pech wieder aufgenommen hatte. Den Damen von Windhunde in Not, die meine neuen Eltern so sorgfältig ausgesucht haben, wünsche ich weiterhin Glück und Erfolg.

Nachtrag vom 03.03.2009:

Update vom Juni 2010:
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Hallo, liebe Damen von Windhunde in Not, |
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Mein Rezept zum Altwerden: |
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