Prinz Yanay

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Hallo, ich bin's, Yanay, Prinz Yanay um genau zu sein. Das ist mein Jugendbild, mit dem ich in der Vermittlung vorgestelltwurde. Vor knapp zwei Jahren bin ich dann in mein neues Domizil nach Köln gezogen. Eine Autofahrt ist in meinen Augen bis heute nicht standesgemäß - mein Magen und Darm rebellieren kräftigst und das ist auch für mich nicht angenehm. Gott sei Dank nehmen meine neuen Eltern Rücksicht - wir verreisen einfach nicht.

Zuhause finde ich es am Schönsten und genieße alle Annehmlichkeiten. Dazu gehören ausgiebiges Relaxen,
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gemeinsame Mahlzeiten und Kuscheln. Belohnungsleckerchen bekomme ich, wenn ich mich im Garten sehen lasse. Dort kann ich außerdem Kräuter, Obst oder Tomaten naschen, auf meiner Kuscheldecke dösen oder mit Hundebesuch rennen und tollen. Ich bin zu anderen Hunden nett, wenn ich weiß, dass sie hier kein Quartier beziehen wollen.

Rennen durch die Felder neben dem Fahrrad meines Vaters ist auch ganz toll, wenn es nicht gerade regnet, zu heiß, zu kalt, zu windig, zu früh oder zu spät ist. Dann ist mir eher nach einem angemessenen Spaziergang mit meiner Mutter. Dort kann ich fast immer eine meiner Freundinnen treffen. Ich laufe gerne ohne Leine und komme auch zu meinen Eltern zurück. Wenn ich aber keine Lust habe, renne ich nach Hause ohne mich auch nur einmal umzuschauen. Dort warte ich dann geduldig vor der Haustüre bis meine Eltern ebenfalls eintreffen - sie sind halt etwas langsam. Es liegt vielleicht daran, dass ihre Vorderbeine so kurz sind. Das ist wirklich schade.

Gelernt habe ich in den vergangenen zwei Jahren eine ganze Menge. Ich kann längere Zeit alleine im Haus bleiben, Betten machen, auf meine Leute aufpassen und Nachbarn  besuchen. Und ich laufe mittlerweile ohne Probleme alle Treppen rauf und runter.

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Ich bin nicht nur stubenrein, sondern lasse mir gerne regelmäßig Ohren, Fell,Zähne und Pfoten pflegen. Ist für einen Prinzen ja wohl auch normal.

Ich habe mich daran gewöhnt, Essen nicht mehr selbst zu organisieren. Mittlerweile gefällt es mir, meine Mahlzeiten serviert zu bekommen. Zu schätzen weiß ich die kleinen Aufmerksamkeiten zwischendurch. Rieche ich jedoch Pralinen oder Schokolade, die mir leider niemand freiwillig serviert, erleide ich ab und zu einen Rückfall. Ich öffne dann kompliziert eingepackte Leckereien, auch wenn sie nicht gerade greifbar weggelegt wurden. In Dingen, die mir wichtig sind, bin ich sehr geschickt. Toll ist, dass meine Eltern nie schimpfen, nicht so toll, dass sie diese Leckereien immer besser verstecken.

Und jetzt noch liebe Grüße an meine vorherigen Beschützer. Ein Dankeschön an meinen Züchter, der mich nach meinem Pech wieder aufgenommen hatte. Den Damen  von Windhunde in Not, die meine neuen Eltern so sorgfältig ausgesucht haben, wünsche ich weiterhin Glück und Erfolg.

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Nachtrag vom 03.03.2009:


YANAY wird im Mai auch schon 10 Jahre alt. Auf dieses Sofa springt er aber noch gerne, ohne dass die Kissendekoration Schaden nimmt. Es musste nur noch die Kamera geholt und auf den Auslöser gedrückt werden. Ein Hundemodell sich nicht schöner präsentieren können....nicht wahr?

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 Update vom Juni 2010:


 

Hallo, liebe Damen von Windhunde in Not,

jetzt bin ich schon 6 Jahre im neuen Zuhause und nach schwerer Krankheit
geht es mir wieder gut. Am 31.05. bin ich 11 Jahre alt geworden.


Mein Rezept zum Altwerden:

1. viel Glück
2. Eigensinn
3. Eile mit Weile
4. eine eigene Familie
5. mit einer ausgewählten Salukia zusammenleben
6. NIEMALS aufgeben!
7. mittlerweile täglich morgens, mittags und abends homöopathische
Tabletten einnehmen :-(
8. geliebt werden
9. Streicheln und Kuscheln genießen
10. regelmäßige leckere gemeinsame Mahlzeiten


Liebe Grüße

Yanay








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