Q a h t a n

Dieser prächtige Saluki-Rüde ist 7 Jahre alt, gesund und unternehmungslustig. Um mit anderen Rüden klar zu kommen, braucht er in der Regel etwas Gewöhnungszeit. Mit Hündinnen hat er natürlich keine Probleme.
Qahtan lebte immer als Einzelhund, er würde es sicher auch gerne bleiben. Nur braucht er ein neues Zuhause, weil sein Mensch so veränderte Arbeitszeiten hat, dass er zu lange eingesperrt warten müßte. Das wollen Halter und WiN dem Hund nicht zumuten.
Können Sie ihm Besseres bieten? Dann melden Sie sich bitte schnell bei uns – es eilt mit dem Umzug! 
 


 
 

N i m r a a n

  
 
Neues von Nimraan
  
Es haben sich für Nimraan einige ernsthafte Bewerber gemeldet. Leider muss
er ja noch bis September in Quarantäne bleiben - bei fast unerträglicher
Hitze. Dabei hat er Gesellschaft bekommen: wenn er ausreisen darf, bringt er
seinen Kumpel Kiwi mit. Die beiden leben jetzt schon zusammen und sind ein
Herz und eine Seele! Ein Trost!
 

 



 



Der circa zwejährige Kurzhaar-Saluki-Rüde Nimraan ist wirklich ein Windhund in Not! 
Er lebt noch in Kuwait. 
Lesen Sie hier Auszüge aus dem Bericht seiner Retterin:
Die Salukis sind in ihrer Heimat schon etwas Besonderes, man verdient mit ihnen Geld, sei es durch Verkauf oder Einsatz beim Rennen. Zum Rennen werden sie trainiert, meistens an einem langen Strick, der am Jeep festgebunden wird und ab geht es durch die Wüste. Die Geschwindigkeit ist nicht das Problem, aber manchmal kreuzt der Hund halt den Weg des fahrenden Autos und dann fahren die Trainer über ihren eigenen Hund. So muss es Nimraan ergangen sein. Er wurde nachts vor meine Tür geschmissen, der lange Strick noch an seinem Hals. Er konnte kaum atmen, lag bewegungslos im Dreck und wedelte bei Ansprache trotzdem mit dem Schwanz. Er sah fürchterlich aus, abgemagert, aus vielen kleinen Schürfwunden blutend und seine Augen waren geweitet vor Angst und Schrecken, seine Atmung machte Geräusche, die klarmachten, wie schwer es für ihn war, Luft zu bekommen. Sein Brustkorb hob und senkte sich wie ein Dampfhammer und seine Rippenbogen zeichneten sich jedesmal so stark ab, dass es aussah als würde die Haut gleich bersten. Er ist sehr groß und ich wusste im ersten Moment nicht, wie ich ihn transportieren sollte, da ich nicht wußte , ob er beißen würde. Nach seinem kläglichen Wedeln entschloss ich mich, ihn einfach hochzunehmen, was ihm fürchterliche Schmerzen bereitete, aber er ließ es geschehen. Die Nacht verbrachte er im geschützten Garten. Ich glaubte nicht, dass er die Nacht überstehen würde. Am nächsten Morgen stand er jedoch, klapperig und geschunden mit gleich schwerer Atmung auf allen Vieren. 
Ich brachte ihn in die Klinik. Das Resultat der Röntgenbilder war zunächst erschreckend: man vermutete, dass die Membrane im Brustkorb gerissen war und die Organe durch den Aufprall des Autos alle nach vorne gedrückt wurden und das Herz bedrängten. Eine OP war zu dem Zeitpunkt nicht möglich. Somit verblieb er 6 Tage in einer Art Sauerstoffzelt (selbstgebastelt) und es ging ihm zunehmend besser, die Atmung wurde ruhiger, er pinkelte noch 3 Tage Blut und dann wurde auch der Urin wieder klar.  Ich gab ihm den Namen Nimraan, der Tigerähnliche, der ihm Kraft geben sollte. Mit all seinen Schmerzen und Ängsten war er die ganze Zeit freundlich und dankbar für jede Zuwendung. Ich weiß nicht, wie viele Tränen ich vergossen habe, aber es gab Hoffnung. Die OP war schließlich nicht nötig. Eine alte Verletzung im Hüftbereich wurde noch diagnostiziert, ein Bruch, der nicht behandelt wurde, mit dem er aber offensichtlich klar kam. Er liegt nun in einer großen , komfortablen Box, steht auf, wenn ich komme und freut sich, seine langen, dürren Beine ausstrecken zu können. Er wiegt bei einer Größe (Kopfhöhe) von ca. 90 bis 100 cm nur 14 kg , er ist nur Haut und Knochen, seine Taille ist noch nicht mal so breit wie meine Hand und seine Wirbelsäule zeichnet sich ab wie eine Murmelreihe. Aber seine Augen strahlen wieder, er frisst wie ein Wilder und jeder Pfleger hat ihn ins Herz geschlossen. 

Nachdem er aus der Klinik entlassen wurde, muss er nun leider in einem Tierheim warten – 3 Monate - bis er ausreisen darf. Wir suchen schon jetzt für ihn ein liebevolles Zuhause. Er verdient Respekt, Würde und einen liebevollen Begleiter, der ihm ein Leben schenkt, das er nie haben durfte. Wenn er mal wieder zunimmt, gepflegt wird und einfach nur leben darf, wird er ein unglaublich schöner, edler und eleganter Hund sein, eine Bereicherung im Leben seiner zukünftigen Besitzer.

Rufen Sie uns bitte an, wenn Sie sich angesprochen fühlen! 




 
 
L u c y




 
Sie stammt aus der Wüste von Dubai, wurde dort im Februar 2008 geboren und hat unter ihren Vorfahren sicher einen Saluki – unter anderem. 
Ihre Vorteile: sie ist sehr hübsch, sie ist relativ klein – kniehoch, ca. 50 cm – und wiegt nur 16 kg. Da sie als Welpe adoptiert wurde und seit dem in Deutschland lebt, kennt sie den Alltag des Lebens gut.
Ihr Problem: sie wurde zusammen mit ihrer Wurfschwester adoptiert. Nun sind die beiden Mädels erwachsen und es gibt zwischen ihnen die häufig auftretenden Rangordnungskämpfe. Ihre Adoptivmutter kann das nicht mehr regulieren, insbesondere, weil sie die beiden Hündinnen regelmäßig über Stunden alleine lassen muss (der Mensch muss schließlich auch noch die Hundeleckerlis verdienen!).
Wir suchen deshalb für Lucy eine Familie mit Herz, Spaß an Aktivitäten und Sensibilität für eine Windhündin.
Lucy ist etwas ängstlich, braucht mehrere Begegnungen, um neue Menschen ins Herz zu schließen. Sie ist sehr verspielt und verschmust, wenn sie „angekommen“ ist.
Können Sie sich vorstellen Lucys neue Familie zu werden? Single kein Hindernis. Andere Hunde dürfen auch sein, nur halt ihre Schwester nicht!

Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie denken, Lucy könnte Ihr Hund werden!







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