Pharo's Geschichte
Ab 1.11.2006 sollte die „Suche“ nach dem richtigen zu Hause ein Ende haben.In den letzten 19 Monaten hatte ich mich nun schon vier mal vergeblich von meiner besten Seite gezeigt. „Man wollte immer mehr als ich bereit war zu geben.“ Die Coursings, immer rennen, wenn das jemand anderes möchte, das gefiel mir nicht. Somit war ich nicht gut genug und musste dann wieder gehen. Der letzte Mensch hatte es genau 1 Tag mit mir ausgehalten.
Mit diesen tollen Voraussetzungen besuchte mich am 1.11.2006 Hanifee, ein Whippet-Mädel mit zwei Mädels aus Deutschland. Mensch, dachte ich, die kommen wegen mir mehr als 300 km bis hierher gefahren.
Ich saß bis dahin zum Glück im Zwinger nicht allein – da war noch eine ganz liebe IW-Hündin, dessen Herrchen aus gesundheitlichen Gründen im Krankenhaus war.
Da ich die Mädels nicht kannte und nicht so recht wusste, was jetzt passiert, wollte ich nicht an die Leine, aber mit viel Geduld und vielen Leckerchen klappte es dann doch noch mit dem Spaziergang. Ich fand alle drei Mädchen klasse.
Nach dem Spaziergang durfte ich nochmal zu meiner IW-Freundin zurück und habe mich dann bei ihr verabschiedet mit den Worten „... im Leben trifft man sich immer zweimal“. Sie wusste aber so recht nichts damit anzufangen.

Einen Monat später war es schon so weit, denn auch meine alte IW-Freundin durfte zu einer Freundin meines neuen Frauchens ziehen. Und von da an konnten wir uns fast jeden Nachmittag auf der großen Spielwiese zusammen austoben.
Meine ersten Tage in der neuen Umgebung waren für mich nicht einfach, alles neu und für einen ängstlichen Saluki ist jedes Geräusch fürchterlich. Aber dabei hat mir Hanifee gut geholfen. Auch jetzt noch lasse ich die „Kleine“ in manchen Situationen lieber vor und wenn da alles super ist, dann traue ich mich auch.
Mittlerweile höre ich ganz gut auf meinen Namen, aber ableinen sollte man mich nicht, denn ich gehe gerne rennen und habe auch einen ordentlichen Jagdtrieb. Auch mache ich nicht immer gleich alles auf Kommando. Man muss Geduld haben und mich ab und zu mal meine Späße machen lassen. Denn am liebsten verstecke ich die Socken, von Denen die sie rumliegen lassen, aber ich zerstöre nichts. Naja, wenn ich mich an den Whippet halte klappt es bald auch mit fremden Mitmenschen.
Was mir am meisten Spaß macht sind die Streicheleinheiten von denjenigen, die ich liebgewonnen habe. Das Blöde ist nur, wenn es gerade am schönsten ist, dann hören die einfach auf und dann kann ich machen was ich will, die kuscheln nicht weiter. Aber das versuche ich noch mit allen Mitteln in den Griff zu bekommen. Mein Augenaufschlag sollte mir dabei eigentlich helfen, aber bisher hatte ich noch wenig Erfolg.
Seid lieb von mir gegrüßt.
Euer Pharo alias Albert

