Pat

                                                                           Thüringen, 06.04.2009

Liebe WiN-Freunde,

eigentlich hieß ich in der Vermittlung CLYDE.... Herrchen und Frauchen rufen mich PAT, darauf höre ich auch recht gut. Und hier ist meine HAPPY-END-Geschichte:

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Der Whippet EGO meiner neuen Hundeeltern mußte Anfang Januar über die Regenbogenbrücke gehen, worüber sie ganz doll traurig waren, denn er war über 15 Jahre ihr treuer Freund und Familienmitglied auf 4 Pfoten. Die ganze Familie hat dann zur Ablenkung nach Windhunden im Internet geschaut und die Tochter ist bei  WINDHUNDEN IN NOT fündig geworden und hat mich zuerst entdeckt.

Frauchen hat sich danach mit Frau Karas gemailt, aber sie schrieb am 11.01.:“ Clyde ist aber praktisch schon vermittelt.“ Frauchen ließ sich deshalb in die  Suchendatei für Whippets aufnehmen. Am 12.01.kam dann ganz überraschend folgende Mail:“ Mein Interessent für Clyde ist zugunsten eines älteren Whippet-Mixes zurück getreten. Es könnte also aus uns noch etwas werden.“ Frauchen war ganz glücklich, denn sie hatte sich wohl von Anfang an in mich verliebt, denn ich sehe so aus, wie mein Vorgänger, als er in meinem Alter war. Nach vielen Mails und Telefonaten mit Frau Karas, meinem Pflegefrauchen, wurde ein Treffen für den 25.01. bei Bremen vereinbart. Mein Vizefrauchen war auch gleich Feuer und Flamme. u. kümmerte sich um die Übernachtung in einem Hotel und den Routenplaner. Frauchen musste aber erst noch Schritt für Schritt Herrchen überzeugen, denn der war noch nicht so schnell für einen neuen Vierbeiner bereit... und hatte x „Wenns und Abers“. Überzeugt hat ihn wohl mein Vizefrauchen „mit so einem 6-er im Lotto (ich) hätte doch niemand so schnell nach EGO’s Tod gerechnet“. Frau Karas kam am besagten 25.01., einem Sonntag, pünktlich zum Hotel und nach einem ausgiebigen Spaziergang mit mir und ihren beiden Windspielen war klar, dass ich eine neue Familie gefunden hatte und die Skepsis vom neuen Herrchen war wie weggeblasen...
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Frau Karas setzte mit Frauchen noch einen Schutzvertrag auf und dann stieg ich ganz vertrauensselig und hoffnungsvoll in’s Auto meiner neuen Besitzer. In Halle/Saale haben wir dann eine längere (Kaffee)-Pause bei der Schwester von meinem Frauchen gemacht und die war über mich des Lobes voll, obgleich sie kein Hundemensch ist. Das Vizefrauchen musste auch wieder zurück nach Berlin und so ging es dann zu dritt in mein neues Zuhause. Aber erst haben wir noch meinen neuen Hundekumpel, einen Bolonka Zwetna (10 Jahre) besucht, der freute sich über mein Frauchen, aber dann war er überrascht, dass ich an der Leine war und nicht sein geliebter EGO.
Nach einigen kurzen WUFFern war zwischen uns alles geklärt, denn ich bin doch der Jüngere. Und sein Frauchen hat meinem gratuliert, denn mit mir würde die Trauer nicht mehr so wehtun.

Nachdem ich die ganze Wohnung intensiv abgeschnüffelt hatte, habe ich mich nach der langen Autofahrt erst einmal richtig stärken können und wie 1 Murmeltier durchgeschlafen.  Ich durfte gleich zwischen mehreren Plätzen, wo ich schlafen, ruhen und mich zurückziehen kann, wählen. Frauchen hatte das alles schon liebevoll vorbereitet.
Inzwischen bin ich schon 9 Wochen in meinem neuen Zuhause und wir 3 sind  rundherum glücklich. Beim Besuch bei Verwandten und Bekannten habe ich schon meine Alltagstauglichkeit unter Beweis gestellt und meine Hundeeltern sind ganz stolz, wenn ich gelobt werde. Die Umstellung von einem alten, kranken, fast blinden, tauben und langsamen Hund auf mich Temperamentsbündel von 15 Monaten war nicht einfach, aber sie packen das, denn ich bin ihr 3. Whippet. in 29 Jahren.

Über die Anzeige bei WiN am 06.02.2009,


Clyde hat eine whippeterfahrene Familie gefunden und fühlt sich dort wie ein König.

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haben sich meine Hundeeltern sehr gefreut, denn Pflegefrauchen Karas war auch schnell überzeugt, dass sie mit meinen neuen Besitzern die richtigen Hundeeltern für mich gefunden hat.

Frauchen berichtet immer ganz stolz von mir und ich fühle mich jetzt auch als richtig „angekommen“ und zeige ihnen meine Zuneigung, Vertrauen und dankbare Geborgenheit mit Kuscheln, Freuen beim Rufen meines Namens, lege meinen Kopf auf ihre Oberschenkel und möchte ihnen viel Freude und eigentlich auch alles richtig machen. Drinnen bin ich fast perfekt, aber draußen halt ein überschäumend temperamentvoller Hund, den es noch zu formen und zu erziehen gilt und ich sehe und höre alles beim Freilauf und bin sehr, sehr schnell, wenn mich das Jagdfieber packt. 1x rufen reicht dann halt noch nicht. Große Hunde und zum Teil auch kleine, motze ich noch an, besonders an der Leine, da müssen meine Hundeeltern noch Erziehungsarbeit investieren, aber ich gebe mir ja mit dem Lernen große Mühe.
Herrchen war am Anfang eher etwas skeptisch, einen erwachsenen  Hund aus 2. bzw. 3. Hand zu nehmen, aber jetzt erzählt er allen Hundebekannten mit stolz geschwellter Brust, wie toll ich bin, wie ich mich in ihren Vorruhstandsalltag integriert habe und mein Dasein die Trauer um EGO erträglicher gemacht habe. Frauchen sagt, ich wäre ein Charmeur, der sich in ihre  Herzen geschlichen hätte und ich sie und sie mich gefunden hätten.

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 Ein FROHES OSTERFEST wünsche ich allen 2- und 4-beinigen WIN-Freunden


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