| Melody |
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Am 13. Sept. diesen Jahres
(2009) kam Melody zu uns nach Sachsen. Auf der Suche nach einer zweiten Hündin als
Partnerin zu meiner Podenca-Mix Lissi (5 Jahre) kam ich zur Homepage von WiN
und verguckte mich sofort in mehrere Tierlein, aber es waren meist Rüden. Frau
Karas half mir sehr freundlich „sortieren“ und bald hatte sie für mich „meine
Hündin“ gefunden. Melody ist eine ehemalige Rennmaus und wahrhaftig kein unbeschriebenes Blatt in der Greyhound Data. Das habe ich aber alles erst später
entdeckt. Es war ohne jegliche Information das gewisse Bauchgefühl, das mir
Melody in die Arme trieb. |
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Melody hat schnell
„Anschluss“ gefunden, d.h., sie wurde einfach damit überrascht, dass Lissi
Freunde trifft. Eros, ein stattlicher Berner Sennenhund mit erstaunlichem Jagdeifer,
ist so stolz auf seine Mädchen, dass er einem jungen Mann ans Bein p…. Treffen
wir im Gelände zusammen, wünschen wir
uns die größte mögliche Distanz und dann düsen Lissi und Melody dem Kraftbolzen
entgegen, eine Augenweide! Melody’s. anfängliche Angst zerfloss binnen weniger
Tage, jetzt wird schon gegenseitig ins Ohr getuschelt und im Auto gedrängelt. Zu Hause werden Melody und Lissi vielleicht nie in ein gemeinsames Bett steigen, aber jede hat sich ihren Platz erobert. In jedem Zimmer gibt es zwei Liegeplätze. So können temperament- u./o. größenbedingte Kollisionen vermieden, Leckerli versteckt und Schuhe gebunkert werden. Und kommen wir von unseren Jagdausflügen heim, versinkt jedes Mädchen selig in seinen Platz, immer in dem Raum, in dem ich mich gerade aufhalte. So kommt keine Langeweile auf. Fressen, Naschen sowie Rennen und Schnüffeln finden in harmonischer Eintracht statt, da gibt es keine Eifersucht. Nur die Streicheleinheiten werden gegenseitig beäugt. Aber schließlich habe ich zwei Hände und lange Arme, das klappt sogar nachts, wenn beide gekrault und zugedeckt sein möchten. Wer lernt von wem? Muss ich wirklich einmal Melody maßregeln (weil sie sich im Mist wälzt oder in den Garten k… will), bekommt sie sofort „lautes Geschimpfe“ von Lissi. Für Letzteres bin ich Lissi dankbar, seit fast zwei Wochen ist unser Garten sauber. Im Gegenzug diszipliniert Melody Lissi und mich, d.h., Lissi hat von Melody gelernt, dass man Zahnpflegesticks k a u t und nicht in der Erde verbuddelt, dass man nicht unbedingt sofort losbellt, wenn jemand an der Tür ist und dass man sich durchaus gelassen zurückzieht, wenn meinen Vorbereitungen anzusehen ist, dass ich allein weggehe. Die Wiedersehensfreude findet dann aus Platzgründen immer im Garten statt. |
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Im Gelände wachsen wir drei
immer besser zusammen. Lissi hat zwar viel Freilauf, ihre Selbständigkeit ist
aber besser zu regeln als früher. Ohne Melody war ich einsam mit Hund, weil
Lissi ihre eigenen Wege ging. Jetzt hat Lissi meist ein Auge auf uns, Melody
geht sowieso „nicht ohne ihre Lissi“ (Sichtkontakt) und ich leine öfter an als
früher, zum Schutz meiner Hündinnen. Melody hat schon differenziert, dass nicht
jeder Rückruf automatisch Anleinen bedeutet und genießt das Spiel mit mir. Für das neue Jahr wünschen wir uns Gesundheit und 1000 Tennisbälle und eine Rennbahn oder besser ein großes eingezäuntes Terrain mit einem Verein mit Herz. Allen Lieben in und für WiN ein gesegnetes Weihnachtsfest! Melody, Lissi und Helga. |
| Neues von Melody, Mai 2010 |
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Hallo, erinnert Ihr Euch, ich bin die ehemalige „Profi – Rennmaus“ aus Irland – England – Dänemark und lebe nun in Sachsen.
Zu meinen Wünschen für das neue Jahr zählten „…1000 Tennisbälle, eine Rennbahn oder besser ein großes eingezäuntes Terrain mit einem Verein mit Herz“. Ich habe alles gefunden! Gestern war Christi Himmelfahrt oder Vatertag, nein, es war mein Tag! Nachdem im März durch gute Freunde ein Müllsack voller Tennisbälle in meinen Besitz kam (ausgediente eines Fitness – Studios), nahm mich im April ein freundlicher Hundesportverein als Gast auf. Er besitzt ein riesiges, sehr gepflegtes Terrain (ehemalige Festwiese), wo ich gefahrlos meinen Bällen nachlaufen kann (und eigentlich auch ein bisschen Unterordnung lernen sollte). Habe ich dazu keine Lust, muss „Schwester Lissi“ die Übungen absolvieren. Und gestern habe ich die Rennbahn gefunden! Es ist eine bekannte, ganz tolle Sandbahn und gestern war vom Windhundeverein zum „Nichtwindhunderennen“ eingeladen. Natürlich ist meine Podi Lissi gestartet. Aber als ich das Zirpen der Hasenlonge hörte, war es um mich geschehen. Ich düste außerhalb der Arena los. Der „Godfather“ der Greyhounds in Sachsen sah mich und ich durfte außer |
| Konkurrenz laufen, 2x halben
Parcour, 1x komplett, natürlich über den Tag verteilt, einmal sogar mit einem seiner Hunde. Es war unbeschreiblich! Ich bekam großes Lob, so fit und so gut zu laufen. Von nun an darf ich an den Trainingsstunden der Vereinshunde teilnehmen, hurra! Lieber Gott, lass bitte alles so gut weitergehen, es grüßen eine überglückliche Melody mit Lissi und Helga |
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