Lulu
Eine junge Frau musste infolge von Krankheit und voller Berufstätigkeit ihre Whippet-Hündin abgeben. Über WiN suchte sie ein neues Zuhause. Die Suche nach der passenden Familie dauerte eine Weile. Bedingung war auch, dass die Familie einen Hund hatte, damit Luna, so hieß sie damals noch, in Zukunft nicht alleine sein musste. Ihr fiel der Abschied von der Hündin sehr schwer, so schwer, dass sie eines Tages anrief und sagte, sie hielte es nicht mehr aus. Sie musste immer weinen, wenn sie Luna anschaute und wüsste, dass sie bald nicht mehr bei ihr sein würde. Da wir immer noch keinen Platz gefunden hatten, nahmen wir Luna kurz entschlossen bei uns auf. Da waren aber schon drei Hunde und sie konnte nicht bleiben. Also ging die Suche verstärkt los. Und da fiel uns die Familie ein, die sich für einen Whippet gemeldet hatte und zufällig sozusagen um die Ecke wohnte. Nach einem letzten Gespräch war es klar: Hunde einpacken, hinfahren und Luna vorstellen. Es ging alles sehr gut. Einzige Sorge der Familie war, wir könnten Luna wieder mitnehmen. Machten wir aber nicht. Und nun lesen Sie die Fortsetzung der Geschichte!
So, nun wird es aber wirklich Zeit, dass wir endlich einmal berichten wie unsere Prinzessin Lulu in unsere Familie kam. Schließlich wohnt unsere Diva schon seit über drei Jahren bei uns.
Vor einigen Jahren lernten wir ein Whippet-Pärchen kennen, welches sich, nach anfänglicher Skepsis wegen der doch ungewohnten Optik, ganz schnell in unser Herz geschlichen hat. Wir lernten über Monate diese Rasse live
kennen und haben uns entschieden: So einen Hund, den möchten wir in unsere Familie aufnehmen.
Da unsere Tochter zur damaligen Zeit allerdings noch recht klein war, sollte es ein erwachsener Hund sein. Denn Kleinkind und Welpe zeitgleich erziehen, stubenrein bekommen? Äh, das stellten wir uns doch recht schwierig vor.

Natürlich hat sich die Mutter der Nation, sprich ich mich selber, noch ordentlich blamiert. Lulu beherrscht das Zittern aus Aufregung und aus Erregung von Aufmerksamkeit in Perfektion. Tja, da gab es dann eine kleine Fehldeutung meinerseits, ich hielt es für ein Frieren und deckte sie eiligst kuschelig zu. Habe ich erwähnt, das wir hochsommerliche Temperaturen hatten ;-)? Für diese Fehldeutung stehe ich übrigens heute noch gerade. Unsere kleine Diva weckt mich im Winter des nächtens, weil ihr so kalt ist und ich sie doch bitte wieder zudecken soll, lächel.

Durch ihr unglaublich ruhiges, sanftes Wesen hat sie schon so einigen Hundephobiekern die Angst genommen. Und alle Frauen kreischen immer vor Entzücken: Ohhhh ist die süüüüüüß! (Und das liegt nicht am Rosenkitschhalsband, lächel)

Ein großes Dankeschön an WiN und Frau Karas, dass dieser wundervolle Whippet bei uns einziehen durfte und wir jederzeit fragen konnten und so liebevoll betreut wurden.