A M I G O

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In der Pflegestelle eines Tierschutzvereins in NRW wartet Amigo auf die Menschen, die ihm ein endgültiges Zuhause geben wollen. Nun hat er die Dinge selbst in die Pfoten genommen und für Sie diesen Brief geschrieben.

Hallo liebe Menschen, 
ich heiße Amigo und bin ein 7 Jahre alter Greyhound-Rüde. Dass ich stubenrein bin, ist ja eigentlich logisch. Aber: ich bin auch verträglich, mag Kinder (auch die Zwerge), bin total verschmust, gehe super an der Leine (auch wenn andere Hunde kommen), bleibe nach Eingewöhnung alleine und bin auch sonst völlig unkompliziert. Katzen sollten nicht unbedingt in meine Reichweite gelangen, denn die habe ich zum Fressen gern. 
Mein bisheriges Leben war überhaupt nicht schön. Wo ich geboren wurde, weiß keiner. Aber, ich wurde in Spanien auf die Rennbahn geschickt und wurde dort völlig verheizt. Dann hat man mir auch noch den Chip versucht raus zu schneiden und das ohne jegliche Betäubung. Als bekannt wurde, wie man mit mir umgeht, hat mich die spanische Polizei beschlagnahmt und ich kam ins Tierheim, wo ich mich völlig aufgegeben habe. Nach viel Drama kam ich dann endlich nach Deutschland auf meine Pflegestelle und seitdem blühe ich Tag für Tag mehr auf. Ich bin zwar kein junger Hüpfer mehr, aber mir geht es gut. Wir gehen, wenn es das Wetter zulässt, jeden Tag in den großen Garten. Sobald ich von der Leine gelassen werde und mein Start-Kommando höre, sprinte ich dann auch so richtig los. Leider humpele ich danach, was auf einen (vermutlich) alten Muskelfaserriss zurück zu führen ist. Es stört mich aber nicht weiter und vergeht schnell wieder.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ich endlich ein eigenes und vor allem endgültiges Zuhause finden würde.
Liebe Grüße 
der schwarze Engel Amigo





Samson

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Dieser nette Grey-Rüde wird bald 6 Jahre alt. Das Schicksal hat ihn ins Tierheim geführt, d.h. seine Menschen konnten ihn nicht behalten, weil er auf keinen Fall alleine bleiben möchte. Und Menschen müssen nun mal die Brötchen verdienen! Samson ist Fremden gegenüber zunächst etwas ängstlich, brummt und knurrt dann auch schon einmal. Menschen, die er kennt, liebt er aber, er muss halt erstmal Vertrauen fassen. Samson ist kastriert. Da er nicht zu einem anderen Rüden kommen sollte, könnte er also gut mit einer Hündin zusammen leben. Wie alle Windhunde möchte er gerne viel laufen. Ein Garten wäre ein weiterer Wunsch von Samson. Könnten Sie ihm vielleicht seine geheimen Wünsche erfüllen? Dann bekämen Sie einen verschmusten, sehr anhänglichen und treuen Partner auf Lebenszeit.

(eingestellt am 13.03.09)


 

Z I N N I A   und  F E M I


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Das ist Zinnia, eine Grey-Hündin. Sie und Femi (siehe Galgo Espanol) suchen zusammen ein neues Zuhause. Beide stammen aus Spanien, hatten sich erst bei ihrer Adoptivmutter getroffen und wirklich „gefunden“. Femi war von einer netten Dame aus Spanien nach Deutschland geholt worden. Diese musste die Hündin aus gesundheitlichen Gründen wieder abgeben. So kam sie zu WiN und fand südlich von Berlin ein neues Zuhause.
Zinnia war nach ihrer Erstadoption im Tierheim Berlin abgegeben worden. Von dort kam sie dann zu Femi.
Und nun hatten die beiden nach einigen Jahren schönen Lebens schon wieder Pech: ihr Frauchen starb ganz plötzlich. Einige Monate lebten sie noch in Haus und Garten ihrer schönen Heimat. Als dann aber die Erben endgültig Einzug hielten, mussten sie auch das Haus verlassen. Jetzt leben sie seit mehr als einem Jahr auf einer Pflegestelle von WiN. Ihre Pflegemama und wir sind uns sicher, daß eine Trennung für die Beiden unzumutbar wäre

Zinnia ist im Januar 2003 geboren. Sie ist eine selbstbewusste Hündin, die gerne die Führung im Rudel übernimmt. Mit Femi, ihrer Lebensgefährtin, bildet sie deshalb ein ideales Team, weil diese sich gerne unter ordnet. Zinnia war als sie zu uns kam noch etwas zu dick. Kein Wunder, denn Fressen ist ihre Leidenschaft. Sie stiehlt auch Futter: Bei anderen Hunden, von Tischen und sogar von Schränken, wenn sie – auf den Hinterbeinen stehend – nur irgendwie heran kommen kann. Und Frauchen konnte ihrer Bettelei sehr schlecht widerstehen: es gab immer wieder ein Extra-Leckerle für sie. Jetzt lebt sie gesunder und hat schon eine bessere Figur bekommen. Sie ist sehr lebhaft, tobt mit ihrer „Schwester“ über das riesengroße Gelände und ist immer für irgendeinen Unsinn zu haben. Ihr Jagdtrieb – von Natur gegeben – ist sehr wach und ungezügelt. Deshalb sollten in ihrem neuen Zuhause keine Katzen und Kleintiere leben.

Wer gibt diesem etwas eigenwilligen Windhunddamen-Duo ein neues Zuhause???

Traute Zweisamkeit...

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