F E M I und Z I N N I A

Zinnia war nach ihrer Erstadoption im Tierheim Berlin abgegeben worden. Von dort kam sie dann zu Femi.
Und nun hatten die beiden nach einigen Jahren schönen Lebens schon wieder Pech: ihr Frauchen starb ganz plötzlich. Einige Monate lebten sie noch in Haus und Garten ihrer schönen Heimat. Als dann aber die Erben endgültig Einzug hielten, mussten sie auch das Haus verlassen. Jetzt leben sie seit mehr als einem Jahr auf einer Pflegestelle von WiN. Ihre Pflegemama und wir sind uns sicher, daß eine Trennung für die Beiden unzumutbar wäre
Femi ist am 15. Januar 2000 geboren und ist immer noch scheu und zurück haltend gegenüber fremden Menschen. Man braucht Geduld und Ruhe, um ihr Vertrauen zu gewinnen. An der Leine spazieren zu gehen, kennt sie fast gar nicht. Aber sie ist sicher nach einer Eingewöhnungszeit noch lernfähig. Sie ist gesund und tobt immer noch gerne von Zinnia angeregt durch das Gelände.
Zinnia ist im Januar 2003 geboren. Sie ist eine selbstbewusste Hündin, die gerne die Führung im Rudel übernimmt. Mit Femi, ihrer Lebensgefährtin, bildet sie deshalb ein ideales Team, weil diese sich gerne unter ordnet. Zinnia war als sie zu uns kam noch etwas zu dick. Kein Wunder, denn Fressen ist ihre Leidenschaft. Sie stiehlt auch Futter: Bei anderen Hunden, von Tischen und sogar von Schränken, wenn sie – auf den Hinterbeinen stehend – nur irgendwie heran kommen kann. Und Frauchen konnte ihrer Bettelei sehr schlecht widerstehen: es gab immer wieder ein Extra-Leckerle für sie. Jetzt lebt sie gesunder und hat schon eine bessere Figur bekommen. Sie ist sehr lebhaft, tobt mit ihrer „Schwester“ über das riesengroße Gelände und ist immer für irgendeinen Unsinn zu haben. Ihr Jagdtrieb – von Natur gegeben – ist sehr wach und ungezügelt. Deshalb sollten in ihrem neuen Zuhause keine Katzen und Kleintiere leben.
Wer gibt diesem etwas eigenwilligen Windhunddamen-Duo ein neues Zuhause???
Traute Zweisamkeit...


(aktualisiert am 23.07.09)